Freitag, 12. Oktober 2012

Ein Hase



Wie man vielleicht merkt, bin ich im Modellier-Fiebe.

Gestern Abend habe ich einen kleinen Hasen gebastelt, wieder aus Modellierfondant. Diesmal war das Material aber seltsam, weil es kleine Knitterfalten geworfen hat. Jetzt ist es ein Geriatrie-Hase geworden ;-) Na macht nichts, wir werden alle nicht jünger.

Auf dem Foto sieht man noch die Spuren vom Kleber glänzen, die hoffentlich inzwischen getrocknet sind. Ansonsten bin ich ganz zufrieden.

Der Hase wird natürlich Linus' Geburtstagstorte neben dem Schneemann zieren.

Donnerstag, 4. Oktober 2012

Schneemann



Ein kleines Schmankerl zwischendurch :-)

Diesen Schneemann habe ich gestern abend noch aus Modellierfondant hergestellt. Ich finde ihn niedlich und bin ganz zufrieden mit dem Ergebnis. Es gibt natürlich noch einiges, das verbesserungswürdig ist. Zum Beispiel könnte alles etwas glatter und sauberer gearbeitet sein. Aber der Gesamteindruck stimmt, finde ich (Eigenlob, ich weiß...muß auch mal sein!).

Ich gebe gern zu, dass ich die Figur nach der Anleitung aus dem Buch "Betty's Sugar Dreams" gemacht habe, was ihr aber keinen Abbruch tut.

Ich weiß noch nicht genau, auf welche Torte der Schneemann kommt, aber wahrscheinlich wird er Linus' Geburtstagstorte im Dezember zieren :-)


Mittwoch, 19. September 2012

Schleifentorte

Nach einer ewig langen Babypause habe ich beschlossen, meine zahlreiche, ungeduldig wartende Leserschaft mit einem kleinen Schmankerl zu unterhalten ;-) Hier also ein Foto der Torte, die ich heute für die Kollegen meines GöGas gebacken habe. Unten drunter ist eine Schokotorte (eigentlich eher wie ein massiver Riesen-Brownie) mit Aprikosen-Nougat-Füllung. Eingestrichen habe ich sie mit Schoko-Ganache, um die Krümel zu binden und eine Unterlage für den Fondant zu bilden. Dann habe ich sie mit Fondant überzogen und dekoriert.



Alle Anleitungen und die Rezepte für den Schokokuchen und Fondant habe ich wieder von Monikas Blog. Vielen Dank für die tollen Anleitungen!

Übrigens gibt es jetzt hier ganz unten auf der Seite die Möglichkeit, sich per mail über meine posts informieren zu lassen *werbemodus aus* ;-)

Dienstag, 5. Juli 2011

Babytorte



Inzwischen ist es ja kein großes Geheimnis mehr, daher poste ich jetzt das Foto der Torte, die ich anläßlich meiner Schwangerschaft gebacken habe. Das Rezept für den Tortenboden, die Füllung, die Baby-Chucks und das Zusammensetzen des Ganzen habe ich von Monikas Tortenblog. Sie hat letztens eine richtig gute Übersicht für Anfänger gemacht, die ich sehr hilfreich fand. Unter dem Fondant befindet sich ein Schokokuchen mit Käse-Sahne-Aprikosen-Füllung, der mit Schoko-Ganache und dann Fondant überzogen ist. Die Schuhe habe ich ebenfalls nach Monikas Anleitung aus Modellierfondant und einer Schablone selber gemacht.



Für die allererste Torte mit Fondant-Überzug finde ich sie recht gelungen, muss ich sagen. Es war zwar wirklich viel Arbeit, aber wenn am Ende alles klappt, macht es mir Spaß. Gut, der Boden war extrem mächtig in Kombination mit der Füllung, aber dafür sehr saftig und unheimlich schokoladig. Die Schuhe herzustellen war zwar Fummelkram, hat aber 1a funktioniert.

Ich bin bloß mit dem Vorbereiten der Torte für den Fondant, dem crumb coating, nicht ganz zufrieden. Dazu streicht man zusammengesetzte Torte mit Ganache ein, um eine gleichmäßige Oberfläche für den Fondant zu bekommen. Bei mir war die Ganache aber so fest, dass sie sich schlecht verstreichen ließ. Außerdem hätte ich wohl den obersten Boden noch glatter abschneiden müssen. Jedenfalls ist die Torte ziemlich hubbelig. Aber egal, ich finde die Torte durchaus hübsch!

Ob ich mir allerdings so bald wieder so viel Arbeit mache, bezweifle ich... Insgesamt habe ich sicher über drei Tage hinweg immer wieder daran gearbeitet. Erst den Fondant und die Schuhe machen (Tag 1), dann den Boden backen und die Ganache zubereiten und in den Kühlschrank stellen (Tag 2), schließlich die Torte füllen und mit Fondant überziehen (Tag 3). Puh!

Sonntag, 5. Juni 2011

Erdbeer Cupcakes


Nachdem ich die letzten Wochen viel um die Ohren hatte und nicht dazu gekommen bin zu bloggen, habe ich jetzt wieder mehr Zeit. Und schwupps habe ich mal wieder gebacken! Diesmal hat sich mein GöGa "irgendwas mit Erdbeeren" gewünscht. Weil er nach seinem Turnier endlich nicht mehr soo sehr auf sein Gewicht achten muss, darf ich wieder backen ;-)

Herausgekommen sind die Erdbeer Cupcakes, genau das richtige für das tolle Sommerwetter. Sie sind schön leicht (oder schmecken wenigstens so), und Erbeeren sind natürlich sowieso toll. Leider braucht bloß das Frosting relativ viel Zeit, um fest zu werden, ein paar Stunden. Laut Originalrezept soll man dafür auch 250 g Puderzucker nehmen, ich fand aber schon 80 g mehr als genug. Deswegen ist wahrscheinlich die Konsistenz etwas weicher, was der Sache aber keinen großen Abbruch tut.

Zutaten für 12 Stück/ein Blech:

500 g Erdbeeren
125 g Butter (zimmerwarm)
150 g Zucker
2 Eier
je 1/2 TL Natron und Backpulver
1 Prise Salz
175 g Mehl
50g Frischkäse
50 g Butter
80 g Puderzucker

Anleitung:

Erdbeeren waschen, 12 schöne zur für die Deko zur Seite legen. Restliche Erdbeeren pürieren (man kann sicher auch Erdbeermarmelade stattdessen nehmen). Mit 2 EL Zucker etwa 5 Minuten kochen, dann kalt stellen.

Ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen und den Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen, Umluft ca. 150°C.

Butter und Zucker cremig rühren, dann die Eier einzeln untermischen und gut verrühren. Das Mehl mit Backpulver, Natron und Salz mischen und mit 100 ml Erdbeerpüree unter die Buttermasse geben. Den Teig in die Muffinförmchen füllen und ca. 20 Minuten backen.

Für das Frosting den Firschkäse und die Butter verrühren, dann den Puderzucker dazugeben. Ungefähr 2 EL Erdbeerpüree untermischen, aber nacheinander, damit die Masse nicht zu flüssig wird. Die Masse in einen kleinen Gerierbeutel geben und einige Zeit in den Kühlschrank legen. Es dauert bei mir ungefähr 1-2 Stunden, bis die Creme fester wird. Dann den Gefrierbeutel an einer Ecke aufschneiden und die Cupcakes damit verzieren, am Ende je eine Erdbeeren darauf setzen.

Montag, 28. März 2011

Dunkles Feigenbrot


Ich habe ein neues Brotrezept ausprobiert, das ohne Brotbackautomaten auskommt. Das Rezept ist sehr schnell und einfach zu machen. Das Endergebnis kann sich durchaus sehen lassen, das Brot ist schön feucht und nicht zu trocken. Es schmeckt allerdings recht süßlich, was sicher Geschmackssache ist. Im Rezept wird empfohlen, es zu Blauschimmel- oder Ziegenkäse zu essen. Da ich beides nicht mag, habe ich es mit normalem Schnittkäse probiert - auch lecker.

Im Original werden getrocknete Feigen verwandt, ich habe aber welche aus der Dose genommen. Keine Ahnung, was mich da geritten hat. Ich schätze mal, mit getrockneten Feigen ist das Brot etwas weniger süßlich. Ich werde das auf jeden Fall noch Mal testen :-)

Beim Brotbacken kommt es übrigens sehr darauf an, dass genau das Mehl genommen wird, das im Rezept steht. Man kann sicher ein paar Gramm hin- und hertauschen, aber wenn sich das Verhältnis von Weiß-, Roggen- und Vollkornmehl zu sehr verschiebt, stimmt die Konsistenz nicht mehr.

Zutaten:

250 g Roggenmehl
125 g Vollkornmehl
6 EL Weizenkeime
1/2 TL Natron
1/2 TL Backpulver
1 TL Meersalz
1 EL dunkler Rohrzucker
200 g weiche getrocknete Feigen, in kleine Stücke gehackt
350 ml Buttermilch
1 Ei
2 EL dunkler Zuckerrübensirup
25 g geschmolzene Butter

Anleitung:

Den Ofen auf 180°C vorheizen.

Mehl, Weizenkeime, Natron, Backpulver, Salz und Zucker in einer großen Schüssel verrühren. Gehackte Feigen untermischen.

In einer zweiten Schüssel die Buttermilch, Ei, Sirup und Butter schlagen. Zu den trockenen Zutaten geben und zu einem schweren, sehr klebrigen Teig verkneten.

Eine kleinere Kastenform gut einfetten, Teig hinein füllen und die Oberfläche mit einem feuchten Löffel glätten. Etwa 55-60 Minuten backen.

Das Brot ist fertig, wenn an einem Zahnstocher kein Teig mehr haften bleibt. Auf ein Kuchendrahtgestell oder ähnliches stürzen und komplett auskühlen lassen, bevor das Brot angeschnitten wird.

Kann man auch gut einfrieren!

Freitag, 4. März 2011

Blütenpaste


In letzter Zeit lese ich mit Begeisterung diesen Motivtortenblog von Monika - diese Torten sind einfach der Hammer, so wunderschön! Ich habe mit mir selbst den Deal geschlossen, wenn noch ein paar Pfunde gepurzelt sind, versuche ich mich an einer Torte, die mit Fondant überzogen und dekoriert ist. Ich werde aber ein paar Leute einladen, die mir und meinem GöGa beim Aufessen helfen ;-) Nun habe ich zwischenzeitlich das Rezept aus dem Tortenblog für Blütenpaste ausprobiert.

Blütenpaste besteht hauptsächlich aus Puderzucker und Eiweiß. Dünn ausgerollt lassen sich damit allerlei Blumen, Schleifen, Figuren und ähnliche Deko herstellen. Nach dem Trocknen werden sie recht hart und halten sich dann mehrere Monate. Die Zubereitung hat tatsächlich sofort geklappt, auch ohne Küchenmaschine! Mit der Schleife bin ich recht zufrieden, die Calla ist allerdings zu klein geworden, die Blütenblätter der Rose noch zu dick. Aber für den Anfang gar nicht schlecht! Gedacht ist das alles als Deko für eine Torte (die Abnehm-Torte!) oder zum Beispiel Cupcakes.
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